Das kirchliche Engagement für den Fußball
In Deutschland ist es schon lange nicht mehr so, dass Kirche und Fußball getrennt von einander gesehen werden. Die Evangelische Landeskirche ist sogar sehr bestrebt den Dialog zwischen den beiden Interessensgebieten der Menschen zu schaffen.
Dies hat sich auch dadurch gezeigt, dass ein Mitglied der Synode des EKD als Sonderbotschafterin für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 warb. Diese und andere Gegebenheiten wären vor noch gar nicht so langer Zeit nicht denkbar gewesen, denn die Pastoren und Pfarrer waren immer schon ein wenig gegen den Massensport eingestellt Dies hat sich nun Gott sei Dank geändert.
Die EKD geht sogar soweit, dass sie im Rahmen der Frauenfußbal-WM 2011 auch das Konif-Cup-Finale austragen lässt. Hierbei geht es um den Fußballpokal der Konfirmanden der einmal im Jahr unter allen Interessierten Gruppen ausgespielt wird.
Die katholische Kirche hat sogar schon bei WMs Pastorinnen als Schiedsrichter von wichtigen Spielen im Einsatz gehabt und manch ein Fußballprofi geht nach seinen Werdegang im Sport einer Tätigkeit im christlichen Bereich nach.
Durch diese Sachverhalte und viele andere mehr, ist eine Annäherung und auch ein neues Kapital in Bezug auf Fußball und Kirche aufgeschlagen worden, denn die Kirchen haben erkannt, dass sie nur längerfristig überleben können, wenn sie sich nicht mehr dem Lieblingssport Nummer Eins, den Fußball, gänzlich abwenden.